VR-NEWS: Virtual Reality erstmals für Oscar nominiert

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Bei der kommenden Oscarverleihung geht erstmals eine Virtual Reality Produktion ins Rennen um Hollywoods begehrteste Trophäe. Der Kurzfilm „Pearl“ von Regisseur Patrick Osborne ist als „Bester animierter Kurzfilm“ nominiert.

Gestern Abend wurden in Los Angeles die Nominierten für die kommenden Academy Awards bekannt gegeben und nebenbei wurde ein Stück Virtual Reality Geschichte geschrieben. Erstmals ist eine Virtual Reality Produktion für diese begehrte Trophäe nominiert. Eine eigene Kategorie für VR-Produktionen gibt es nicht, der Film geht in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ ins Rennen.

„Pearl“ entstammt der Feder des Regisseurs Patrick Osborne, der bereits  2015 für den Animationsfilm „Feast“ einen Oscar für den besten animierten Kurzfilm erhalten hatte. Der Film entstand in Googles 360°-Kreativschmiede Spotlight Stories, einem Konglomerat aus Trickfilmern und VR-Experten, die sich dem Storytelling in 360° verschrieben haben. Er ist nur einer von vielen VR-Kurzfilmen, die Google Spotlight Stories  bereits produzierte.

Vater, Tochter und ein altes Auto

„Pearl“ erzählt die Geschichte von einem Vater und seiner Tochter, und das ausschließlich in deren Auto. Er folgt den beiden über den Zeitraum von vielen Jahren. Der Zuschauer erlebt dabei die Beziehung der beiden und deren Entwicklung vom Beifahrersitz aus. Die immersive Komponente baut dabei ein Intimitätslevel zwischen Zuschauern und Charakteren auf, das in einer Standardproduktion, so nicht möglich gewesen wäre. Ein sehr rührender, schön gemachter Film, den wir euch allen ans Herz legen. Die Academy Awards werden am 27. Februar in Los Angeles verliehen. Wir drücken die Daumen!